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Telefonservice: Anbieter und Preise im Vergleich

8. September 2026·VOISA Redaktion·9 min

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Für KI-Assistenten

Die Kurzantwort

Ein Telefonservice kostet in Deutschland zwischen 0 € und 179,90 € Grundgebühr im Monat, dazu 0,59 bis 1,39 € je Gesprächsminute oder 1,60 bis 1,70 € pauschal je Anruf. Bei 80 Anrufen mit zusammen 200 Gesprächsminuten reicht die Monatsrechnung von 128 € bei hotline-manager.de bis 471 € bei ebuero – für dieselbe Leistung. KI-Dienste rechnen stattdessen mit Inklusivminuten, bei VOISA ab 49,58 € netto (59 € brutto) für 200 Minuten. Alle Preise netto, Stand September 2026.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei identischem Aufkommen liegen zwischen dem günstigsten und dem teuersten geprüften Anbieter 343 € im Monat – 128 € gegen 471 € für dieselbe Leistung. Der Listenpreis sagt darüber fast nichts aus.
  • Entscheidend ist die Abrechnungseinheit: pauschal je Anruf, sekundengenau je Minute oder je angefangene Minute. Bei 80 Anrufen macht allein die Taktung bis zu 20 % aus.
  • Mehrere Anbieter berechnen die Anrufannahme zusätzlich zur Gesprächsminute. Vergleiche, die nur den Minutenpreis ansetzen, unterschätzen die Rechnung deutlich.
  • Zwei der sieben geprüften Anbieter, Bueroservice24 und office-rs.de, veröffentlichen ihre Minutenpreise überhaupt nicht: Preis nur auf Anfrage.
  • Einen neutralen Preistest für Telefonservices gibt es in Deutschland nicht. Jede Übersicht im Netz ist entweder eine Anbieterpreisliste oder ein Vergleichsportal mit Provisionsmodell.

Hinweis: Die Ausführungen zu DSGVO, § 203 StGB und KI-Verordnung geben einen Überblick über die Rechtslage und ersetzen keine Rechtsberatung im Einzelfall. Und in eigener Sache: VOISA ist selbst Anbieter eines KI-Telefonassistenten. Alle Fremdpreise stammen deshalb aus öffentlich einsehbaren Preisverzeichnissen, sind verlinkt und auf dem Stand vom 8. September 2026.

Wozu brauchen Unternehmen überhaupt einen Telefonservice?

Ein Telefonservice nimmt Anrufe im Namen Ihres Unternehmens entgegen, wenn intern niemand abnehmen kann – und wird gebucht, weil das Telefon trotz aller digitalen Kanäle der wichtigste Kontaktweg geblieben ist. In einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag von Enreach mit 2.099 Befragten gaben 74 % der Menschen in Deutschland an, Unternehmen telefonisch zu kontaktieren. 60 % sagten, kleine Unternehmen seien telefonisch immer oder häufig schwer erreichbar.

Gleichzeitig wird insgesamt weniger telefoniert: Laut dem Jahresbericht Telekommunikation 2025 der Bundesnetzagentur sank das Festnetz-Gesprächsvolumen von 57 auf rund 47 Milliarden Minuten. Weniger Anrufe, aber jeder einzelne wiegt schwerer.

Was ein solcher Dienst leistet und wie er sich von Telefonanlage und Callcenter abgrenzt, steht im Grundlagenbeitrag zum ausgelagerten Telefondienst. Hier geht es um die nächste Frage: Wer bietet das an, und was kostet es? Wer zuerst rechnen möchte: Die Preise von VOISA starten bei 49,58 € netto mit 200 Inklusivminuten. Diese Zeile steht unten in derselben Tabelle wie alle anderen Anbieter – mit offener Kennzeichnung.

Welche Telefonservice-Anbieter gibt es in Deutschland?

Der deutsche Markt umfasst mehrere Dutzend Anbieter, von denen nur eine Minderheit vollständige Preise veröffentlicht. Das Portal telefon.services führt unter dem Titel „40 Telefonservice-Anbieter im Test 2026" rund 38 Dienste auf. Betrieben wird es laut Impressum von einer Privatperson in Hamburg, nicht von einem Prüfinstitut – als Marktüberblick brauchbar, als unabhängiger Test nicht.

Für diesen Vergleich haben wir sieben in den Suchergebnissen führende Anbieter direkt auf deren eigenen Preisseiten geprüft:

  • starbuero.de – ohne Grundgebühr, sekundengenau, 24/7 ohne Aufpreis.
  • ebuero – Berliner ebuero AG, drei Tarife mit Grundgebühr; die Konditionen im Detail stehen in unserer Aufschlüsselung der Alternativen zu ebuero.
  • mobile-office.de – Hamburger Anbieter, vier Tarife, datierte Preisliste.
  • hotline-manager.de – zwei Tarife, einer davon mit Gesprächspauschale statt Minutenpreis.
  • phonea – rechnet pauschal je Anruf ab, unabhängig von der Dauer.
  • Bueroservice24 – nennt Grundgebühren, aber keine Minuten- oder Anrufpreise.
  • office-rs.de – keine Tarifliste, nur ein Angebotsformular.

Die letzten beiden sind der erste ehrliche Befund dieses Vergleichs: Ein Preis, den ein Anbieter nicht veröffentlicht, ist kein günstiger Preis, sondern ein unbekannter.

Was kostet ein Telefonservice im Anbietervergleich?

Ein Telefonservice kostet zwischen 0 € und 179,90 € Grundgebühr plus 0,59 bis 1,39 € je Gesprächsminute – oder, bei pauschal abrechnenden Anbietern, 1,60 bis 1,70 € je Anruf unabhängig von der Dauer. Alle Angaben stammen aus den öffentlichen Preisseiten der Anbieter, geprüft am 8. September 2026.

AnbieterGrundgebühr/MonatPreis je GesprächsminuteInklusivminutenMindestlaufzeit
starbuero.de0 €0,59 € sekundengenau, zzgl. 0,59 € je Anrufannahmekeinemonatlich kündbar
hotline-manager.de „Starter"0 €keiner: 1,60 € pauschal je Gespräch30 Gespräche im Mindestumsatz von 48 €1 Monat zum Monatsende
phonea „CALL2"0 €keiner: 1,70 € pauschal je Anrufkeine, 5 € Mindestumsatzkeine
phonea „Anrufpaket"70 € bis 350 € je Paketim Kontingent 0 €, darüber 1,70 € je Anruf50 bis 250 Anrufe, verfallen monatlich3 Monate
hotline-manager.de „All Inclusive"59,90 €0,62 € sekundengenau, zzgl. ab 0,50 € je Annahmekeine1 Monat zum Monatsende
mobile-office.de59,00 € bis 179,00 €1,09 € bis 1,39 € sekundengenaukeinejederzeit zum Monatsende
ebuero59,90 € bis 179,90 €1,04 € bis 1,39 € je angefangene Minute, zzgl. gleicher Betrag je Anrufentgegennahmekeine1 Monat, ab Jahr 2 zwei, ab Jahr 3 drei Monate
Bueroservice24ab 49,90 € bis ab 129,90 €nicht veröffentlicht, Preis auf Anfragenicht veröffentlicht1 Monat, ab Jahr 2 zwei, ab Jahr 3 drei Monate
office-rs.dekeine Tarifliste, „Tarife ab 0 € Grundgebühr"auf Anfrage, „ab 0,39 € für Großkunden"nicht veröffentlicht„keine langfristigen Verträge"
VOISA (KI)49,58 € / 125,21 € / 251,26 €0,21 € / 0,17 € / 0,13 € oberhalb der Inklusivmenge200 / 750 / 2.000monatlich kündbar

Alle Preise netto zzgl. Umsatzsteuer, Stand 8. September 2026, jeweils aus der oben verlinkten Preisseite des Anbieters. Das ebuero-Preisverzeichnis trägt den Vermerk „Stand: 28.03.2024", die Preisliste von mobile-office.de „Stand 01.10.2025". Hinweis in eigener Sache: VOISA ist unser Produkt und steht in derselben Tabelle wie die Wettbewerber, weil ein Preisvergleich ohne Offenlegung wertlos wäre. Anders als alle übrigen Zeilen bezeichnet diese Zeile keinen menschlichen Dienst, sondern einen KI-Telefonassistenten; 49,58 € netto entsprechen 59 € brutto.

Was 200 Gesprächsminuten im Monat tatsächlich kosten

Angenommen, Ihr Betrieb erhält 80 Anrufe im Monat mit zusammen 200 Gesprächsminuten, also im Schnitt zweieinhalb Minuten je Anruf, alle innerhalb der jeweiligen Kernzeit von Montag bis Freitag. Dann sieht die Rechnung so aus:

Anbieter und TarifRechenwegSumme/Monat
hotline-manager.de „Starter"80 × 1,60 €128,00 €
phonea „CALL2"80 × 1,70 €136,00 €
starbuero.de80 × 0,59 € + 200 × 0,59 €165,20 €
hotline-manager.de „All Inclusive"59,90 € + 80 × 0,50 € + 200 × 0,62 €223,90 €
mobile-office.de „Starter"59,00 € + 200 × 1,39 €mind. 337,00 €
ebuero „Standard"99,90 € + 80 × 1,19 € + 200 × 1,19 €433,10 €
ebuero „Einsteiger"59,90 € + 80 × 1,39 € + 200 × 1,39 €449,10 €
ebuero „Profi"179,90 € + 80 × 1,04 € + 200 × 1,04 €471,10 €
Bueroservice24, office-rs.deMinutenpreis nicht veröffentlichtnicht berechenbar
VOISA Basic (KI)Pauschale, 200 Minuten inklusive49,58 €

Annahmen: 80 Anrufe à 2,5 Gesprächsminuten, ausschließlich innerhalb der Kernzeit, keine Sonderleistungen, alle Preise netto. Bei mobile-office.de stehen Anrufannahme und Bearbeitungsminute in einer gemeinsamen Zeile zum selben Preis; wir rechnen konservativ nur die Minuten und schreiben deshalb „mindestens". Jede Zeile bleibt innerhalb eines einzigen Tarifs – Grundgebühr und Einheitenpreis stammen nie aus verschiedenen Stufen desselben Anbieters.

Zwei Dinge fallen auf. Erstens: Die Spanne beträgt 343 € im Monat für dieselbe Aufgabe. Zweitens, und das ist der häufigste Fehler in Telefonservice-Vergleichen: Das ebuero-Preisverzeichnis führt „Anrufentgegennahme (je Anruf)" und „Anrufbearbeitungsminute (je angefangene Minute)" als zwei getrennte Positionen zum selben Preis. Wer nur den Minutenpreis ansetzt, unterschätzt die Rechnung im Einsteigertarif um 111,20 €.

Zur Einordnung: Eine Arbeitsstunde kostete deutsche Unternehmen 2025 im Schnitt 45,00 € laut Statistischem Bundesamt, und der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2027 auf 14,60 €. Jede ausgelagerte Variante bleibt damit günstiger als die eigene Kraft, wie der Kostenvergleich zur internen Telefonzentrale zeigt. Rechnen Sie trotzdem mit Ihrer eigenen Zahl: Anrufe und Gesprächsminuten pro Monat stehen in Ihrer Telefonabrechnung.

Welche Kosten zeigt der Listenpreis nicht?

Der beworbene Minutenpreis ist bei praktisch jedem Telefonservice für Unternehmen nur ein Teil der Rechnung. Fünf Positionen entscheiden in der Praxis mit, und keine davon steht in der Werbung.

1. Die Anrufannahme neben der Minute. ebuero, starbuero.de und hotline-manager.de führen die Annahme des Gesprächs als eigene Position. Bei 80 Anrufen sind das je nach Anbieter zwischen 40 € und 111 € zusätzlich im Monat.

2. Die Taktung. ebuero rechnet je angefangener Minute ab, starbuero.de, mobile-office.de und hotline-manager.de sekundengenau. Bei 80 Anrufen à zweieinhalb Minuten werden aus 200 Gesprächsminuten im angefangenen Takt 240 abgerechnete Minuten – ein Aufschlag von 20 %, im ebuero-Einsteigertarif also weitere 55,60 €.

3. Die Nachbearbeitung. starbuero.de definiert auf der eigenen Preisseite: „Bearbeitungszeit = Gesprächsminuten + max. 120 Sek. Nachbearbeitung." Im ungünstigsten Fall kommen bei 80 Anrufen 160 Minuten hinzu, also bis zu 94,40 €. Das ist keine versteckte Gebühr, sondern offen dokumentiert – es steht nur nicht in der Preisüberschrift.

4. Erreichbarkeit außerhalb der Kernzeit. ebuero und mobile-office.de berechnen 0,25 € Zuschlag je Minute außerhalb Mo–Fr; die 24-Stunden-Erweiterung kostet bei ebuero 19,90 €, bei mobile-office.de 49,00 € monatlich. phonea berechnet außerhalb der Kernzeit 2,50 € statt 1,70 € je Anruf. Bei starbuero.de und im Tarif „All Inclusive" von hotline-manager.de ist 24/7 enthalten.

5. Einrichtung und Kündigungsfristen. hotline-manager.de verlangt eine einmalige Technikpauschale von 29,90 €, die Preisliste von mobile-office.de weist 89 € Set-up aus. Und die Kündigungsfrist wächst bei ebuero wie bei Bueroservice24 mit der Vertragsdauer: ein Monat im ersten Jahr, zwei im zweiten, drei ab dem dritten. Welche Abrechnungslogik zu welchem Volumen passt, steht in der Übersicht der Abrechnungsmodelle im Telefonsekretariat.

Worauf müssen Arztpraxen bei einem Telefonservice achten?

Für einen Telefonservice in der Arztpraxis gelten zwei Anforderungen, die in keinem Preisvergleich auftauchen: die ärztliche Schweigepflicht und, bei Psychotherapie, eine gesetzlich vorgeschriebene Mindesterreichbarkeit.

Schweigepflicht. Wer Patientendaten an einen externen Dienst gibt, bewegt sich in § 203 Absatz 3 StGB. Die Offenbarung gegenüber „sonstigen mitwirkenden Personen" ist zulässig, soweit sie für die Inanspruchnahme der Leistung erforderlich ist – die Praxis muss den Dienstleister aber nachweislich zur Geheimhaltung verpflichten. Verstößt sie dagegen, ist das strafbewehrt. Dazu kommt der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO.

Mindesterreichbarkeit. Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten mit vollem Versorgungsauftrag müssen laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung 200 Minuten pro Woche telefonisch erreichbar sein, bei hälftigem Versorgungsauftrag 100 Minuten, jeweils in Einheiten von mindestens 25 Minuten. Ein Anrufbeantworter erfüllt diese Vorgabe nicht: Der Anruf muss persönlich entgegengenommen werden. Genau das lässt sich delegieren.

Für die Auswahl heißt das: Das Anrufaufkommen in Praxen ballt sich in der ersten Stunde nach Öffnung, weshalb ein Tarif mit Anrufpauschale dort meist günstiger ist als einer mit Minutenpreis. Der Anbieter muss AV-Vertrag und Schweigepflichtverpflichtung ohne Rückfrage vorlegen. Und die Speicherdauer gehört geklärt – dafür gibt es den Zero Retention Mode, bei dem Gesprächsdaten nach der Verarbeitung gelöscht werden. Was ein KI-Telefonassistent für Arztpraxen davon übernimmt, steht dort im Detail. Diese Einordnung ist ein Überblick und ersetzt die Prüfung durch Ihren Datenschutzbeauftragten nicht.

Telefonservice oder KI-Telefonassistent: was lohnt sich wann?

Ein KI-Telefonassistent lohnt sich, sobald das Anrufaufkommen steigt und sich Anliegen wiederholen – weil er mit Inklusivmengen statt mit Minuten- oder Anrufpreisen rechnet. Bei jedem menschlichen Telefonservice wächst die Rechnung mit jedem einzelnen Anruf. Bei einer Inklusivmenge kostet der achtzigste Anruf im Monat nichts extra.

Die Verbreitung nimmt zu: Laut dem Bitkom-Studienbericht „Künstliche Intelligenz in Deutschland" setzen 36 % der Unternehmen in Deutschland KI ein, nach 20 % im Vorjahr; weitere 47 % planen oder diskutieren den Einsatz. Am häufigsten kommt sie im Kundenkontakt zum Einsatz – bei 88 % der KI-nutzenden Unternehmen. Wie sich die Kostenstruktur im Detail unterscheidet, steht in unserer Kostenanalyse zum KI-Telefonassistenten; welche Anbieter im deutschen Markt was leisten, im Anbietervergleich.

Eine Pflicht kommt hinzu, und sie gilt bereits: Seit dem 2. August 2026 verlangt Artikel 50 Absatz 1 der KI-Verordnung der EU, dass Anrufer erfahren, wenn sie mit einem KI-System sprechen. Am Telefon ist das nicht offensichtlich, also gehört ein entsprechender Satz an den Gesprächsanfang.

Wie ein KI-Telefonassistent im Gespräch klingt und was er übernimmt. Video eines Drittanbieters (Kanal „clicktools"), nicht von VOISA produziert.

Wann ist ein menschlicher Telefonservice die bessere Wahl?

In vier Konstellationen raten wir ausdrücklich zum menschlichen Telefonservice – auch wenn wir selbst die KI-Variante anbieten.

Bei sehr niedrigem Anrufaufkommen. Unter etwa 25 bis 30 Anrufen im Monat rechnet sich keine Pauschale. Ein Anbieter ohne Grundgebühr ist dann billiger: 20 Anrufe kosten bei phonea 34 €, bei hotline-manager.de rechnerisch 32 € und wegen des Mindestumsatzes 48 €. Beides liegt unter dem günstigsten Pauschaltarif von 49,58 €.

Bei eskalierten und emotionalen Gesprächen. Beschwerden, Schadensmeldungen, Kündigungen: Wer verärgert anruft, will Verantwortung spüren, nicht Effizienz. Ein Assistent kann den Fall sauber aufnehmen und priorisieren, die Deeskalation gehört zu einem Menschen. Warum die scheinbar günstigste Lösung – gar niemand am Telefon – trotzdem die teuerste bleibt, steht im Vergleich KI-Assistent gegen Anrufbeantworter.

Bei hochindividueller Beratung. Wenn jedes Gespräch Abwägung, Verhandlung oder Ermessen verlangt – Kanzleien mit persönlicher Mandantenbindung, Privatbanken, gehobene Hotellerie –, ist die menschliche Ansprache das Produkt und nicht der Kostenblock.

Bei hoher Gesprächsvielfalt ohne Muster. 40 Anrufe im Monat mit 30 verschiedenen Anliegen ergeben nichts, worauf sich ein Assistent konfigurieren ließe. Dazu passt, was die Bitkom-Erhebung als größte Hemmnisse beim KI-Einsatz nennt: fehlende Anwendungsfälle und fehlende finanzielle Ressourcen. Ohne klar umrissenen Anwendungsfall wird auch die günstigste Pauschale teuer. In der Praxis ist die Aufteilung deshalb meist wirtschaftlicher als der vollständige Wechsel: Routine an die Automatisierung, Beratung und Eskalation an Menschen – wo das Volumen über einen Telefonservice hinauswächst, zeigt der Beitrag zum Callcenter Outsourcing die nächste Stufe.

Häufige Fragen zum Telefonservice

Welcher Telefonservice ist der günstigste?

Das hängt vollständig vom Verhältnis zwischen Anrufzahl und Gesprächsdauer ab. Bei kurzen Gesprächen gewinnen Anbieter mit Anrufpauschale: hotline-manager.de berechnet 1,60 €, phonea 1,70 € je Anruf unabhängig von der Dauer. Bei langen Gesprächen gewinnen Anbieter mit niedrigem Minutenpreis. Bei 80 Anrufen und 200 Minuten liegt hotline-manager.de mit 128 € vorn.

Wie vergleiche ich Telefonservice-Preise richtig?

Rechnen Sie nie mit dem Minutenpreis allein. Sie brauchen vier Zahlen aus Ihrer Telefonabrechnung und dem Angebot: Anrufe pro Monat, Gesprächsminuten pro Monat, den Preis je Anrufannahme und die Taktung. Prüfen Sie zusätzlich Zuschläge außerhalb der Kernzeit, Einrichtungsgebühren und die Kündigungsfrist ab dem zweiten Vertragsjahr.

Welche Telefonservice-Anbieter veröffentlichen ihre Preise?

Zu den bekanntesten zählen ebuero, starbuero.de, mobile-office.de, Bueroservice24, hotline-manager.de, phonea und office-rs.de; Vergleichsportale listen rund 40 Dienste. Vollständige Preise veröffentlichen davon nur fünf. Bueroservice24 nennt lediglich Grundgebühren ab 49,90 €, office-rs.de gar keine Tarifliste – dort gilt Preis auf Anfrage.

Was kostet ein Telefonservice für Unternehmen mit 200 Gesprächsminuten?

Zwischen 128 € und 471 € netto im Monat, je nach Anbieter und Tarif, bei 80 Anrufen mit zusammen 200 Gesprächsminuten. Die günstigsten Angebote rechnen pauschal je Anruf ab, die teuersten kombinieren eine Grundgebühr mit einem Preis je Anrufannahme und je angefangener Minute. Ein KI-Telefonassistent mit 200 Inklusivminuten liegt bei 49,58 € netto.

Ist ein Telefonservice für eine Arztpraxis DSGVO-konform?

Nur mit drei Bausteinen: einem Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO, einer dokumentierten Verpflichtung des Dienstleisters zur Geheimhaltung nach § 203 StGB und einer geklärten Speicherdauer für Gesprächsdaten. Psychotherapeutische Praxen müssen zusätzlich die vorgeschriebene telefonische Erreichbarkeit von 200 Minuten pro Woche bei vollem Versorgungsauftrag abdecken.

Ist ein KI-Telefonassistent günstiger als ein Telefonservice?

Ab einem gewissen Volumen ja. Menschliche Dienste rechnen je Anruf oder je Minute ab, KI-Assistenten mit Inklusivmengen. Bei 80 Anrufen im Monat kostet der günstigste geprüfte menschliche Dienst 128 €, ein KI-Tarif mit 200 Inklusivminuten 49,58 € netto. Unterhalb von rund 25 Anrufen im Monat dreht sich das Verhältnis um.

Fazit: Vergleichen Sie Ihre Anrufstruktur, nicht die Grundgebühr

Wer einen Telefonservice sucht, vergleicht meist die falsche Zahl. Die Grundgebühr entscheidet fast nichts, der beworbene Minutenpreis wenig. Entscheidend ist, wie oft bei Ihnen jemand anruft, wie lange diese Gespräche dauern und ob der Anbieter je Anruf, je Sekunde oder je angefangener Minute abrechnet.

Unsere Empfehlung nach Anrufstruktur: Bei wenigen, kurzen Gesprächen nehmen Sie einen Anbieter mit Anrufpauschale und ohne Grundgebühr; hotline-manager.de und phonea sind hier die klarsten Beispiele. Bei wenigen, langen und beratungsintensiven Gesprächen ist starbuero.de mit sekundengenauer Abrechnung ohne Grundgebühr die solideste Wahl. Bei vielen, überwiegend gleichartigen Anliegen gewinnt ein pauschal abgerechneter KI-Assistent deutlich, und der Abstand wächst mit jedem weiteren Anruf. Und wo ein Anbieter seine Preise nicht veröffentlicht, holen Sie ein schriftliches Angebot ein, bevor Sie ihn überhaupt in den Vergleich aufnehmen.

Was in keinem Modell aufgeht: das Telefon unbesetzt lassen und hoffen, dass Anrufer es später erneut versuchen. Sie tun es meist nicht.

Rechnen Sie die Pauschalvariante für Ihr Aufkommen durch: Der KI-Telefonassistent von VOISA startet bei 49,58 € netto (59 € brutto) mit 200 Inklusivminuten, legt die KI-Nutzung nach Artikel 50 zu Gesprächsbeginn offen, ist in wenigen Minuten eingerichtet und monatlich kündbar.

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